Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals

Am 10. September 2017 fand der Tag des offenen Denkmals als deutscher Beitrag zu den European Heritage Days statt. Die Koordination erfolgte durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Unter dem Motto

„Macht und Pracht“

galt es, dem interessierten Publikum nicht alltägliche Einblicke zu gewähren. 

Weit über einhundert Besucher nahmen das Angebot, den oben abgebildeten Südturm des Frankfurter Tors von innen zu besichtigen, wahr. In den oberen beiden Stockwerken informierte eine Ausstellung mit zeitgenössischen Bildern und Filmbeiträgen über das Werden und Sein der Allee. Begleitet wurden die Besucher durch einen Stadtführer, Herrn Olaf Riebe, der es ganz wunderbar verstand, alle auf eine interessante Zeitreise mitzunehmen.

Bei prächtigem Wetter genoss man hoch oben von der Außenterrasse den Blick auf Berlin und seine Allee. Durch das Landesdenkmalamt Berlin und die Akademie der Künste fand dann die Abschlussveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals abends im Großen Saal des Berliner Rathauses statt. Unter Erweiterung des diesjährigen Mottos („Macht und Pracht“ – das Doppelte Berlin) standen die Karl-Marx-Allee und das Westberliner Hansaviertel im Mittelpunkt.

Das Ziel ist und bleibt, diese beiden Ensembles für eine UNESCO Welterbe-Nominierung vorzuschlagen.  Unter der Moderation von Frau Dr. Dornbusch, Welterbe-Referentin im Landesdenkmalamt Berlin, fanden anregende Vorträge durch Herrn Dr. Lederer, Senator für Kultur und Europa, Herrn Rudolph als Vertreter des Bürgervereins Hansaviertel e.V., Herrn Dr. Pues als Vertreter des Allee e.V., Herrn Prof. Slapeta von der Akademie der Künste, und Herrn Landeskonservator Prof. Dr. Haspel interessierte Zuhörer.

In einem sehr festlichen Rahmen ging der Tag des offenen Denkmals zu Ende.


Anmerkungen in eigener Sache:

Leider konnten wir nicht allen Besuchern des Südturms am Frankfurter Tor gerecht werden. Zwar war recht früh in der Online-Ausgabe des Berliner Programms darauf hingewiesen worden, dass die Veranstaltung ausgebucht war, der Print-Ausgabe war dies jedoch natürlich nicht zu entnehmen. Zudem war dort die Notwendigkeit der Voranmeldung nicht zweifelsfrei für alle Programmpunkte zu erkennen. Wegen eventueller Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

Da wir planen, auch im kommenden Jahr eine solche Veranstaltung zu organisieren, möchten wir Besuchern, die in diesem Jahr nicht zum Zuge kamen, dann den Vortritt lassen. Vorab-Reservierungen nehmen wir gerne unter verein@karl-marx-allee.net entgegen.